Neuseeland – auf Maori Aotearoa (Land der langen weißen Wolke) – ist ein Archipel aus zwei großen und mehreren kleinen Inseln auf der Südhalbkugel im Südpazifik, 2.250 km östlich von Australien. Flächenmäßig ist es mit Großbritannien oder Japan vergleichbar. Das Klima ist gemäßigt und feucht mit geringen Unterschieden zwischen den Sommer- und Wintertemperaturen. Eine große Rolle spielt dabei die Höhenlage. Die Bevölkerung besteht zu 79 % aus Weißen europäischer Herkunft, 10 % sind Maori, 4 % Nachkommen von Bewohnern pazifischer Inseln und 7 % haben asiatische Vorfahren.
Die meisten Einwohner leben auf der Nordinsel, die über ein größeres wirtschaftliches Potenzial mit nahezu idealen Bedingungen für die Landwirtschaft verfügt. Die ursprünglich britische Kolonie erklärte am 26.9.1907 ihre Unabhängigkeit. Die entstandene konstitutionelle Monarchie bleibt Mitglied des britischen Commonwealth und besitzt keine eigene Verfassung. Neuseeland verwendet das metrische System.
Das Land gehört zu den größten Schafzüchtern der Welt. Das Land der Antipoden. Außer der großen Entfernung von Europa spricht wohl nicht eine einzige Sache gegen einen Urlaub in Neuseeland. Nach dem langen Flug erwartet die Besucher ein Land, das eine bunte Palette an Naturschönheiten bietet: eine gegliederte Küste mit vielen Inseln, hohe Berge mit nie schmelzendem Schnee, saftig grüne Hügel, übersät mit Tausenden von Schafen, Thermalgeysire und Badeorte, Vulkane und Höhlen. Außerhalb einiger großer Städte verläuft das Leben in Neuseeland langsam, und auch dadurch genießt der Besucher die Schönheiten der Natur eines der schönsten Länder.